Projekt - Altane

1830 - Gemälde/Zeichnung von Max Emanuel
Tafelbau - heutige Altane
Brüstungsrand der fälschlicherweise versiegelt
Schwieriger Einstieg in die Altane in vielen Metern Höhe
Front mit Putzschaden
Decke innen mit Stahlträger - ohne Veränderung seit 1997
An den Ecksteinen ist keine Veränderung zu erkennen. Diese sind zudem mittels Stahlbändern zu allen Seiten verspannt.

Bis Mitte des 19 Jahrhunderts stand dort, wo sich heute die Altane (Schloss-Terrasse) befindet, der sogenannte Tafelbau, ein vorspringendes, zweistöckiges Gebäude. Vor dem Einzug des Grafen Otto Ulrich von Rechberg und Rothenlöwen 1865 in das Schloss wurde der Tafelbau bis auf den Unterbau als Fundament (mit zwei Kellerstockwerken) abgerissen. Vermutlich auch um mehr Licht in den Innenhof des Schlosses zu lassen.

1997 ließen Familie Kage die Altane mit Unterstützung der Stadt Lauterstein und des Amtes für Denkmalpflege sowie der Denkmalstiftung von Grund auf sanieren.

Dabei wurden die bis dahin unverputzten Wände verputzt.
Aus heutiger Sicht wäre es die richtige Entscheidung gewesen, die Altane unverputzt zu belassen und als Sichtmauerwerk auszuführen, wie dies über gewisse Phasen wohl auch in der Historie vorhanden war. Denn leider wurden auch die aus Tuff bestehenden Brüstungsränder mit einer Masse verspachtelt. Dies hatte zur Folge, dass das Wasser nicht am porösen Tuff abtropfen konnte, sondern an der nun versiegelten Fläche Richtung Wand lief und dort den Putz der Wand bei Regen immer wieder befeuchtete.

Das hatte schon bald nach Fertigstellung und im Laufe der Jahre nun zwei Folgen:
Einerseits blättert diese „schädlich“ angebrachte Masse langsam ab. Dies wiederum mit dem positiven Effekt, dass das Wasser nun wieder an dessen Kante abtropfen kann und nicht mehr zur Wand läuft. Andererseits ist der Putz teilweise inzwischen schon insoweit geschädigt, dass regelmäßig kleinere Putzteile herausfallen. So auch an der ohnehin schon immer vorhandenen Ausbuchtung an der Vorderseite.

Diese Schadstellen sollen nun vorbeugend und vorausschauend zeitnah wieder geschlossen werden. Für diese Arbeiten wird aufgrund der Höhe der Altane ein größeres Gerüst benötigt, das angemietet werden muss.

Eine Begehung der Innenräume der Altane durch eine Fachkraft hat bereits im September 2019 gezeigt, dass die Grundmauern an sich intakt und stabil sind. Zudem sind diese mit mehreren Stahlbändern verspannt. Damit liegen keine Einsturzgefährdung oder sonstige statische Gefährdungen vor.

Auch haben im September 2019 gemachte Aufnahmen von der Decke gezeigt, dass es hier im Vergleich zu Aufnahmen von 1997 keinerlei Veränderungen gibt. Die sichtbaren Kalkablagerungen haben sich im direkten Vergleich nicht verändert. Dies zeigt an, dass hier kein Wasser eindringt und die 1997 verlegte Drainage und Ableitung des Oberflächenwassers somit funktionstüchtig ist. Somit besteht auch keine Gefahr durch eindringendes Oberflächenwasser.

Daraus lässt sich schließen, dass offensichtlich nur der neue Putz von den Beschädigungen betroffen zu sein scheint.

Der Förderverein unterstützt das Vorhaben von Familie Kage: Die Ausbesserung der oben beschriebenen Schadstellen.

Kontaktadresse

Förderverein Schloss Weißenstein e.V.
Schloss 1 - 73111 Lauterstein

what3words: ///erstens.besuch.besagt

1. Vorsitzende Ninja-Nadine Kage
Tel. + 49 (0) 7332 4317
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Newsletter

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden

Wir benutzen Cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Allerdings nur solche, die essenziell für den Betrieb der Seite notwendig sind. Sie können dennoch selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.