Projekt - Vorsatzmauer

  • 2008

    Nach einer langen und starken Schneeschmelze- und Starkregenphase brach ein Stück der an die Schlossbrücke angrenzenden Vorsatz-Mauer aus. Ausschlaggebend dabei war die Überlastung durch Fahrzeuge einer außerhalb des Schlosses arbeitenden Firma, die hier unerlaubt nah an die Mauer fuhr oder zu schwere Fahrzeuge abstellte.

    Dadurch entstanden nach und nach erhebliche Schäden an der Zufahrt zum Schloss.

  • 2008

    Zur Sicherung der Brücke wird vom Amt für Denkmalpflege zunächst ein Holzgerüst präferiert.

  • 2008 - 2010

    Familie Kage schlägt im Gegenzug ein Stahlgerüst vor, da Holz bei der am Bach vorhandenen Feuchtigkeit zu schnell verwittert und in der Form zu wenig Zeit für eine solide Finanzierung bleibt.

  • 2010

    Nach längeren Verhandlungen und dem Eruieren der möglichen Lösungen sowie vielfachen statischen Gutachten sowie bodenkundlichen Untersuchungen wird 2010 von einer Spezialfirma ein spezielles Stahlgerüst eingebracht. Damit ist das Brückengewölbe zunächst gesichert und eine Überfahrt (auch für Rettungsfahrzeuge sowie kleinere Feuerwehrfahrzeuge - zumindest eingeschränkt) wieder möglich.

    Leider ist in der Zwischenzeit die Mauer weiter ausgebrochen und Brüstungssteine, die auf Grund der Sperrung für Fahrzeuge nicht gerettet werden konnten, abgegangen und meist geborsten.

  • 2011

    Die intensive Suche nach einer Firma und einem vernünftigen Konzept für eine sinnvolle und finanzierbare Mauer- und Brückensanierung geht weiter.

    Viele Bauunternehmen winken leider dankend ab.

    Einige unterbreiten Angebote die über 300.000 €, später weit über 500.000 € liegen - sogar bis hin "nach oben offen".

  • 2012 - 2017

    Die Angebote der zahlreich angefragten Bauunternehmen schaukeln sich immer weiter in meist in unfinanzierbare Höhen.

    Obwohl das Amt für Denkmalpflege mit einigen dieser Angebote unter Auflagen einverstanden ist, sind diese mit z.T. 500.000 € nicht finanzierbar, zumal das Haus an sich zu unterhalten ist und weitere Renovierungs- und Restaurierungsprojekte am Haus anstehen.

    Zudem schießen aus der Sicht von Familie Kage die Angebote teils völlig über das eigentliche Ziel hinaus. Die Basisaufgabe der Herstellung einer Zufahrt zum Haus mit Geländewiederherstellung sollte für den weiteren Erhalt des Hauses (funktionstüchtige Zufahrt für eingeschränkt gehende Besucher, für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge, für Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten am Haus, als Zufahrt zum Unternehmen etc.) sollte im Vordergrund stehen.

    Dennoch bemüht sich Familie Kage seit Beginn des Projektes über die Jahre hinweg zu einer sinnvollen, zumutbaren, denkmalgerechten und finanzierbaren Lösung zu finden.

  • 2017 - 2019

    Die Familie Kage setzt sich mit Ihrem Familienanwalt als Mediator (zwecks der Komplexität der Lage) und dem Amt erneut an einen Tisch um eine gemeinsam umsetzbare Lösung finden zu können.
  • 2019

    Durch einen glücklichen Zufall lernt die Familie Kage einen Steinmetzmeister kennen, der insbesondere auf historische Baudenkmäler und Bausubstanzen spezialisiert ist.

    Dieser Steinmetz setzt das ganze Projekt erst einmal auf null zurück. D.h. ohne die Angebote aller vorhergehenden Bauunternehmer zu berücksichtigen geht er das Projekt von Grund auf neu an und konzentriert sich auf das Wesentliche. Dabei berücksichtigt er die vorhanden bodengeologischen und statischen Untersuchungen, die u.a. den wichtigen Umstand deutlich machen, dass der Hang selbst nicht schiebt.

    So entsteht ein handwerklich fundiertes Angebot für die Sanierung der Mauer und Wiederherstellung einer funktionstüchtigen Zufahrt zum Haus, ohne unnötige Zusätze, jedoch quasi nach altehrwürdiger Bauweise. Damit reduziert sich der Preis für die Sanierung der Mauer von nicht zu finanzierenden ca. 300.000 € auf rund 70.000 €.

    Dieses auf das Wesentliche reduzierte Angebot wird mit Hilfe des unterstützenden Familienanwalts eingereicht und nach Gesprächen und Verhandlungen im Dezember 2019 erfreulicherweise vom Amt genehmigt.

  • 2020

    Das Amt für Denkmalpflege bewilligt von den ursprünglich beantragten 19.000 einen Betrag von € 10.270 € für die denkmalbedingten Mehraufwendungen.

    Auch die Denkmalstiftung bewilligt ebenso schönerweise einen Zuschuss von ebenfalls 10.270 €

    Und auch die Bürgerstiftung Lauterstein beteiligt sich zu unserer Freude mit einem Zuschuss.

    Neben dem Eigenanteil der Familie Kage, sammelt nun der Förderverein Schloss Weißenstein e.V. Spenden um die Finanzierung der restlichen ca. 40.000 € möglich zu machen.

Vorsatzmauer Zustand 2019
Skizze Holzgerüst
Stahlgerüst zur Sicherung des Brückenbogens
Lösung mit viel Beton
Preis eines "mittleren" Angebotes
2019 - Handwerkliche fundierte Lösung

Unterstützer dieses Projektes

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    Förderverein Schloss Weißenstein e.V.
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  • BIC
    MARBDE6G

Kontaktadresse

Förderverein Schloss Weißenstein e.V.
Schloss 1 - 73111 Lauterstein

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1. Vorsitzende Ninja-Nadine Kage
Tel. + 49 (0) 7332 4317
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